Weizen

Die Baumwollfutures gaben nach, da der Hurrikan Nicholas den Baumwollanbaugebieten im Delta und Südosten starke Regenfälle zu bringen drohte. Die Futures lagen in dieser Woche ebenfalls niedriger, hielten sich aber in der jüngsten Handelsspanne. Da jetzt mehr Samenkapseln geöffnet sind, besteht eine größere Chance auf Schäden oder Faserverluste.
New York und London schlossen letzte Woche aufgrund des schlechten Wetters in den brasilianischen Arabica-Kaffeegebieten höher. Die Preise sind stabil geblieben, da die derzeitige Ernte in Brasilien langsam ausläuft. Die Frostgefahr in Brasilien ist zwar vorüber, aber der Schaden ist bereits angerichtet. Die brasilianische Regierung schätzt, dass 11 % der Kaffeeanbauflächen betroffen sind. Die Temperaturen sind wärmer, und es werden fast bis überdurchschnittliche Werte erwartet.
Der FCOJ schloss in der vergangenen Woche erneut höher, da das Wetter in Florida weiterhin nicht bedrohlich ist und die kalte Witterung in Brasilien vorüber ist. Berichte über Temperaturen unter dem Gefrierpunkt im brasilianischen Bundesstaat Sao Paulo, die die Orangenproduktion in diesem Bundesstaat beeinträchtigen könnten, stützen die Futures-Preise weiterhin. In den letzten Wochen wurden in diesem Bundesstaat Temperaturen unter dem Gefrierpunkt gemeldet. Die Wetterbedingungen in Florida werden als überwiegend gut für die Kulturen eingestuft.
Sojabohnen und die Produkte waren am Freitag niedriger. Sojabohnen schlossen die Woche etwas höher, während die Produkte knapp gemischt waren. Das Wetter in den USA ist nach wie vor ein Thema auf dem Markt, da es im Westen weiterhin heiß und in fast allen Gebieten trocken ist. Die Bedingungen für Sojabohnen im zentralen Anbaugebiet begannen das Jahr zu nass und haben darunter gelitten. Die Wettervorhersagen sind nun trockener und kühler.
Die Baumwollfutures gaben in der letzten Woche aufgrund von Nachfragesorgen nach, da die Vorstellungen von einer starken Nachfrage anhalten. Der wöchentliche Exportverkaufsbericht wurde als positiv für die Preise bezeichnet. Analysten sagen, dass die Nachfrage immer noch sehr stark ist und wahrscheinlich auch in Zukunft auf hohem Niveau bleiben wird. Die Produktionsvorstellungen werden in fast allen Bereichen durch die Wetterextreme beeinträchtigt.
Reis schloss am Freitag bei begrenztem Handelsvolumen wieder etwas höher, was anscheinend auf spekulative Käufe zurückzuführen war. Die Futures lagen in dieser Woche höher. Die Anbaubedingungen waren bestenfalls gemischt, da viele Gebiete zu viel Regen abbekommen haben. Die Reisanbaugebiete waren generell nass. Louisiana und Teile von Mississippi waren gesättigt und sollen immer noch feuchter sein als für eine starke Produktion und gute Qualität gewünscht.
New York schloss letzte Woche niedriger nach Berichten über kaltes Wetter in Brasilien, das dem Kaffee wenig Schaden zufügte. Die Temperaturen sind jetzt wärmer und es gibt keine Prognosen für schädliche Kälte für eine Weile. Die Bewegung in New York kommt, da die brasilianische Ernte auf den Markt kommt. London hielt sich besser und es sieht so aus, als ob die Nachfrage nach Robusta in diesen Tagen moderat ist.
Die Trends auf den Tages-Charts für die Winterweizenmärkte sind gemischt. Mais war am Freitag niedriger, aber höher für die Woche in Reaktion auf die USDA bepflanzte Fläche und vierteljährliche Bestände Schätzungen. Reis schloss niedriger, da am Freitag lange Liquidationen und vielleicht auch neue Verkäufe auf den Markt kamen. Es war ein langsamer Handelstag, aber die Trends drehten auf den Tages-Charts nach unten.
London war der Anführer auf dem Abwärtstrend, da dem Markt reichlich Weißzucker zur Verfügung steht und Prognosen für verbesserte Wachstumsbedingungen in Brasilien vorliegen. In Indien ist reichlich Weißzucker für den Markt verfügbar und die Monsunregen fördern gute Bedingungen für die nächste Ernte. Die südlichen Anbaugebiete Brasiliens erhalten einige wohltuende Regenfälle, wobei Parana und Teile von Sao Paulo die besten Regenfälle erhalten.
Die Reispreise waren in dieser Woche bei gutem Handelsvolumen aufgrund von Nachfragesorgen niedriger. Es sah so aus, als ob Spekulanten die besten Verkäufer waren. Das WASDE hat gestern in seinen monatlichen Updates die Endbestände gesenkt und die Nachfrage erhöht. Alle Änderungen wurden für Langkorn festgestellt. Bei den Schätzungen für die neue Ernte wurden keine Änderungen vorgenommen, mit Ausnahme des verringerten Carry-In und der damit verringerten Endbestände.

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