Allianz erzielt in 2Q 2020 ein operatives Ergebnis von 2,6 Milliarden Euro


Pressmitteilung von: Allianz

Das interne Umsatzwachstum, das um Währungs- und Konsolidierungseffekte bereinigt ist, betrug im zweiten Quartal 2020 -7,7 Prozent. Der Rückgang ist überwiegend auf den Geschäftsbereich Lebens- und Krankenversicherung zurückzuführen.
 
Der Gesamtumsatz sank im zweiten Quartal 2020 um 6,8 Prozent auf 30,9 Milliarden Euro. “ Die COVID-19-Krise verursachte eine der stärksten wirtschaftlichen und finanziellen Marktturbulenzen. Obwohl sich die Finanzmärkte im zweiten Quartal 2020 erholt haben, bleibt die wirtschaftliche Erholung fragil.
 
Die Allianz ist jedoch mit ihrem gut diversifizierten Geschäftsportfolio und einer robusten Bilanz weiterhin erfolgreich durch die aktuelle Krise gesteuert und hat im zweiten Quartal 2020 solide Ergebnisse erzielt. Aufgrund der anhaltenden Unsicherheit geben wir zum jetzigen Zeitpunkt keinen aktualisierten Ausblick für das operative Ergebnis im Jahr 2020.

Das interne Umsatzwachstum, das um Währungs- und Konsolidierungseffekte bereinigt ist, betrug im zweiten Quartal 2020 -7,7 Prozent. Der Rückgang ist überwiegend auf den Geschäftsbereich Lebens- und Krankenversicherung zurückzuführen. Der Gesamtumsatz sank im zweiten Quartal 2020 um 6,8 Prozent auf 30,9 (2Q 2019: 33,2) Milliarden Euro. Das operative Ergebnis ging im zweiten Quartal um 18,8 Prozent auf 2,6 (3,2) Milliarden Euro zurück. In unserem Geschäftsbereich Schaden- und Unfallversicherung sank das operative Ergebnis im zweiten Quartal 2020 aufgrund der Verluste im Zusammenhang mit COVID-19 sowie aufgrund eines niedrigeren operativen Kapitalanlageergebnisses. Das operative Ergebnis unseres Geschäftsbereichs Lebens- und Krankenversicherung war im zweiten Quartal 2020 widerstandsfähig und ging vor allem aufgrund eines positiven Einmal-Effekts 2019 zurück. Unser Geschäftsbereich Asset Management verzeichnete im zweiten Quartal 2020 ein robustes, wenn auch niedrigeres operatives Ergebnis, das hauptsächlich auf niedrigere erfolgsabhängige Provisionen zurückzuführen ist. Der auf Anteilseigner entfallende Quartalsüberschuss ging um 28,6 Prozent auf 1,5 (2,1) Milliarden Euro zurück und spiegelte weitgehend die Entwicklung des operativen Ergebnisses wider.

Das Ergebnis je Aktie (Basic Earnings per Share, EPS) sank in der ersten Jahreshälfte 2020 um 27,6 Prozent auf 7,07 (9,76) Euro. Die annualisierte Eigenkapitalrendite (Return on Equity, RoE) betrug 10,0 Prozent (Gesamtjahr 2019: 13,6 Prozent). Die Solvency-II-Kapitalquote lag am Ende des zweiten Quartals 20201 bei 187 Prozent im Vergleich zu 190 Prozent am Ende des ersten Quartals 2020.

In der ersten Jahreshälfte 2020 war der Gesamtumsatz stabil. Das operative Ergebnis fiel um 20,5 Prozent auf 4,9 (6,1) Milliarden Euro, wobei COVID-19 einen erheblichen negativen Einfluss auf das operative Ergebnis unseres Versicherungsgeschäfts hatte. Der Bereich Schaden- und Unfallversicherung verzeichnete ein niedrigeres versicherungstechnisches und operatives Kapitalanlageergebnis. Das operative Ergebnis unseres Geschäftsbereichs Lebens- und Krankenversicherung ging aufgrund eines positiven Einmal-Effekts im Vorjahr sowie einer niedrigeren Marge aus Kapitalanlagen zurück. Höhere vom verwalteten Vermögen abhängige Erträge führten zu einem Anstieg des operativen Ergebnisses in unserem Geschäftsbereich Asset Management. Der Rückgang des auf Anteilseigner entfallenden Periodenüberschusses war weitgehend auf den Rückgang des operativen Ergebnisses zurückzuführen.

„Die Pandemie bleibt weiterhin eine Herausforderung für alle Branchen. Dennoch hat die Allianz in den ersten sechs Monaten des Jahres robuste Ergebnisse erzielt und eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit gezeigt. Das macht uns zuversichtlich, dass wir auch in der zweiten Jahreshälfte 2020 stabile Geschäftsergebnisse sehen werden“, sagte Oliver Bäte, Vorstandsvorsitzender der Allianz SE. 


Author: Daniela Markovic

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