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Bericht zum Geschäftsjahr 2019

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Pressmitteilung von: Deutsche Telekom

Deutsche Telekom steigert im Rekordjahr 2019 Ergebnis in allen Bereichen des Konzerns.
  • Umsatz von 80,5 Milliarden Euro – plus 6,4 Prozent
  • Bereinigtes EBITDA AL wächst um 7,2 Prozent auf 24,7 Milliarden Euro
  • Free Cashflow AL erreicht 7,0 Milliarden Euro, 15,9 Prozent mehr als 2018
  • Konzernüberschuss steigt um fast 80 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro
  • Prognose für 2020: Bereinigtes EBITDA AL von rund 25,5 Milliarden Euro, Free Cash Flow AL von rund 8,0 Milliarden Euro
  • Glasfaserausbau treibt Deutschland-Zahlen
  • Kundenboom in den USA liefert Rekordergebnisse
  • Europa beschleunigt Wachstumstrend
  • Transformation von T-Systems zeigt Erfolge

Umsatzrekord, Gewinnwachstum in allen operativen Segmenten und ein erneutes Plus bei den Investitionen: Die Deutsche Telekom schaut auf das erfolgreichste Jahr ihrer Unternehmensgeschichte zurück. Der Umsatz legte 2019 gegenüber dem Vorjahr um 6,4 Prozent auf 80,5 Milliarden Euro zu. Das bereinigte EBITDA AL stieg um 7,2 Prozent auf 24,7 Milliarden Euro. Der Free Cashflow AL kletterte um 15,9 Prozent auf 7,0 Milliarden Euro. Die Deutsche Telekom erreichte damit ihre im November angehobene Prognose für das Jahr 2019.

„Das ist ein historischer Tag für die Deutsche Telekom“, sagte Vorstandsvorsitzender Tim Höttges. „Mit diesen Rekordzahlen haben wir unsere Position als klare Nummer eins der Branche in Europa bestätigt.“

Die Investitionen gemessen am Cash Capex ohne Ausgaben für Mobilfunkspektrum lagen 2019 bei 13,1 Milliarden Euro und damit um 7,6 Prozent über dem Vorjahreswert. Grund für den Anstieg war der beschleunigte 5G-Ausbau in den USA. Der Konzernüberschuss stieg um 78,5 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro. Negativen Sondereinflüssen wie der Vergleichsvereinbarung im Maut-Schiedsverfahren und Wertminderungen im Vorjahr standen 2019 unterschiedliche Effekte in deutlich geringerer Größenordnung gegenüber. Bereinigt um Sondereinflüsse errechnet sich ein Plus beim Konzernüberschuss von 8,9 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro.

Für das Geschäftsjahr 2020 rechnet die Deutsche Telekom mit einem erneut steigenden Umsatz. Das bereinigte EBITDA AL soll auf rund 25,5 Milliarden Euro wachsen, davon rund 13,9 Milliarden Euro aus dem Geschäft außerhalb der USA. Hier wird wie schon 2019 Wachstum in allen operativen Segmenten erwartet. Beim Free Cashflow rechnet der Konzern mit einem Wert von rund 8,0 Milliarden Euro. Alle Werte gelten auf Basis konstanter Wechselkurse und eines unveränderten Konsolidierungskreises.

Deutschland – Netze und Kundenbasis wachsen weiterDer Ausbau von superschnellen Internetanschlüssen stand im abgelaufenen Jahr in Deutschland im Mittelpunkt. Rund 28 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte können inzwischen Supervectoring mit Bandbreiten bis zu 250 Mbit/s nutzen. 14,4 Millionen glasfaserbasierte Anschlüsse gab es zu Ende 2019 im Telekom-Netz. Das waren 2,2 Millionen mehr als ein Jahr zuvor. Mehr als 3,6 Millionen Kunden verzeichnet das internetbasierte Fernsehen MagentaTV. Allein im vierten Quartal 2019 gab es hier 74.000 Neukunden. Das Bündelprodukt MagentaEINS kommt auf 4,7 Millionen Kunden. Somit stieg der MagentaEINS Anteil bei den Mobilfunk-Vertragskunden von 51 auf 57 Prozent.

Die Mobilfunk-Serviceumsätze legten im Quartal um 1,4 Prozent zu. Damit bestätigte die Telekom die klare Marktführerschaft. Im gesamten operativen Segment Deutschland stieg der Umsatz 2019 um 0,9 Prozent auf 21,9 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA AL wuchs im Gesamtjahr gegenüber 2018 um 2,4 Prozent auf 8,7 Milliarden Euro.

USA – Siegeszug fortgesetztT-Mobile US beendete das Jahr mit 86 Millionen Kunden. Das waren 6,4 Millionen mehr als zwölf Monate zuvor. 2019 war damit das sechste Jahr in Folge mit einem Kundenplus von mehr als 5 Millionen. Bei den eigenen Telefonie-Vertragskunden verzeichnete das Unternehmen ein Plus von mehr als einer Million im vierten Quartal. Bei dieser wichtigsten Kundenkennziffer führte T-Mobile damit den US-Mobilfunkmarkt im 24. Quartal in Folge an.

Die vielen neuen Kunden machen sich bezahlt. T-Mobile US steigerte den Gesamtumsatz im abgelaufenen Jahr um 5,0 Prozent auf 45,2 Milliarden Dollar. Das bereinigte EBITDA AL legte gleichzeitig im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,7 Prozent auf 12,5 Milliarden Dollar zu.

Europa – Wachstumstempo steigtSeit zwei Jahren wachsen Umsatz und Ergebnis im operativen Segment Europa mit zunehmender Geschwindigkeit. In der organischen Betrachtung legte der Umsatz 2019 gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro zu. Das bereinigte EBITDA AL stieg getrieben durch Kostensenkungen und Margenverbesserungen um 3,1 Prozent auf 4,0 Milliarden Euro. Im vierten Quartal lagen die organischen Wachstumsraten mit 3,8 Prozent beim Umsatz und 5,7 Prozent beim bereinigten EBITDA AL noch höher.

Einer der Erfolgsfaktoren des abgelaufenen Jahres waren Bündelprodukte aus Festnetz und Mobilfunk. Knapp 4,8 Millionen Kunden nutzen inzwischen solche Angebote, 45,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Anteil der Breitband-Haushalte, die sich für ein Bündelprodukt entschieden haben, stieg gleichzeitig von 39,9 Prozent auf 49,1 Prozent. Bündelprodukte sorgen für geringere Wechslerraten und höhere Umsätze pro Haushalt. Auch die anderen Kundenkennzahlen legten zu. Die Zahl der Breitbandanschlüsse wuchs im Jahresverlauf um 4,2 Prozent auf 6,7 Millionen, bei den Mobilfunk-Vertragskunden gab es einen Zuwachs um 3,4 Prozent auf 27,6 Millionen.

Systemgeschäft – Stark bei NeuverträgenT-Systems beendete das Jahr mit einer starken Entwicklung beim Auftragseingang. Das Ordervolumen lag 2019 mit 7,3 Milliarden Euro um 8,2 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Dazu trugen insbesondere auch die Wachstumsfelder bei.

Der Umsatz ging im Gesamtjahr leicht um 1,9 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro zurück. Das Geschäft in Wachstumsfeldern wie Public Cloud oder Security mit jeweils zweistelligen Zuwachsraten konnte Rückgänge in der klassischen IT noch nicht vollständig kompensieren. Das Jahresziel beim bereinigten EBITDA AL wurde mit 0,5 Milliarden Euro erreicht. Hauptgrund für den Zuwachs von 17,4 Prozent ist der positive Effekt aus der laufenden Transformation des Unternehmens. Für das Jahr 2020 wird eine weitere Steigerung erwartet.

Group Development – T-Mobile Niederlande legt weiter zuDas Geschäft in den Niederlanden entwickelte sich im abgelaufenen Jahr sehr positiv. Der Umsatz stieg gegenüber 2018 um 44,5 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA AL legte um 21,5 Prozent auf 0,5 Milliarden Euro zu. Treiber dieser Entwicklung war in erster Linie die Übernahme von Tele2. Doch auch ohne diesen Effekt wuchs T-Mobile NL – beim Umsatz um 1,6 Prozent, beim bereinigten EBITDA AL um 19,4 Prozent. Die ausgezeichnete Marktposition unterstreicht der Zugewinn von 83.000 neuen Mobilfunkkunden und 18.000 Breitbandkunden allein im vierten Quartal.

Mit 34.300 Standorten zum Ende 2019 wuchs im Funkturmgeschäft die Anzahl der Standorte um 1.800 in Deutschland im Vorjahresvergleich. Der Umsatz in diesem Geschäftsfeld stieg auf vergleichbarer Basis um 2,5 Prozent gegenüber 2018 auf 0,9 Milliarden Euro.

Diese Medieninformation enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Sie sind im Allgemeinen durch die Wörter „erwarten“, „davon ausgehen“, „annehmen“, „beabsichtigen“, „einschätzen“, „anstreben“, „zum Ziel setzen“, „planen“, „werden“, „erstreben“, „Ausblick“ und vergleichbare Ausdrücke gekennzeichnet und beinhalten im Allgemeinen Informationen, die sich auf Erwartungen oder Ziele für Umsatzerlöse, bereinigtes EBITDA oder andere Maßstäbe für die Performance beziehen. Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen. Daher sollten Sie sie mit Vorsicht betrachten. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Deutschen Telekom liegen. Dazu gehören u. a. auch der Fortschritt, den die Deutsche Telekom mit den personalbezogenen Restrukturierungsmaßnahmen erzielt, und die Auswirkungen anderer bedeutender strategischer und operativer Initiativen, einschließlich des Erwerbs oder der Veräußerung von Gesellschaften sowie von Unternehmenszusammenschlüssen. Weitere mögliche Faktoren, die die Kosten- und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind Veränderungen der Wechselkurse und Zinssätze, regulatorische Vorgaben, ein Wettbewerb, der schärfer ist als erwartet, Veränderungen bei den Technologien, Rechtsstreitigkeiten und aufsichtsrechtliche Entwicklungen. Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten oder sollten sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, so können die tatsächlichen Ergebnisse der Deutschen Telekom wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche Telekom kann keine Garantie dafür geben, dass die Erwartungen oder Ziele erreicht werden. Die Deutsche Telekom lehnt – unbeschadet bestehender kapitalmarktrechtlicher Verpflichtungen – jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder anderer Dinge ab. Zusätzlich zu den nach IFRS erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom alternative Leistungskennzahlen vor, z. B. EBITDA, EBITDA AL, EBITDA-Marge, bereinigtes EBITDA, bereinigtes EBITDA AL, bereinigte EBITDA-Marge, bereinigtes EBIT, bereinigte EBIT-Marge, bereinigter Konzernüberschuss/(-fehlbetrag), Free Cashflow, Free Cashflow AL sowie Brutto- und Netto-Finanzverbindlichkeiten, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften sind. Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu sehen. Alternative Leistungskennzahlen unterliegen weder den IFRS noch anderen allgemein geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Andere Unternehmen legen diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen zugrunde.

 

Über die Deutsche Telekom: Konzernprofil


Author: Deutsche Telekom AG

 

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